Seite drucken   Sitemap   Mail an die Selbsthilfe-Kontaktstelle Bergisches Land   Hinweise zur Änderung der Schriftgröße  
Startseite SH-Gruppen Oberberg  · 

Selbsthilfegruppen im Oberbergischen Kreis

Sie suchen eine Selbsthilfegruppe?
In der Themenliste finden Sie die Themen, zu denen es im Oberbergischen Kreis Selbsthilfegruppen gibt (OBK).

Für weitere Informationen bitten wir Sie, mit uns Kontakt aufzunehmen.

Keine Gruppe zum Thema gefunden?
Falls Sie keine Gruppe zu Ihrem Thema finden, wenden Sie sich an uns. Wir unterstützen Sie bei der überregionalen Suche und informieren Sie auch gerne über die Möglichkeit einer Gruppengründung.
Für die überregionale Suche einer Selbsthilfegruppe in NRW können Sie auch das Selbsthilfenetz nutzen.


Ende 2017 haben wir das aktuelle Selbsthilfeverzeichnis 2018 heraus gebracht. 182 Gruppen und Initiativen haben sich in das neue Verzeichnis aufnehmen lassen. Finanziert von den Krankenkassen und in einer 1. Auflage von 3500 Exemplaren gedruckt, wird das Heft jetzt in alle Arztpraxen und Apotheken verteilt. Sozialarbeiter und Therapeuten sollen es an die Hand bekommen, Schulen und alle Einrichtungen, die mit Menschen zu tun haben, denen eine Selbsthilfegruppe Unterstützung bieten könnte.

Auf Nachfrage beim Selbsthilfebüro im Kreisgesundheitsamt (Am Wiedenhof 1-3 in Gummersbach, V 0 22 61/81 68 07) werden Einzelexemplare verschickt.

Sie können sich das Selbsthilfeverzeichnis aber auch als PDF-Datei hier herunter laden:

Die Kölner Rundschau hat am 27.2.2018 folgenden Artikel bzgl. der Veröffentlichung des Selbsthilfeverzeichnisses gebracht:

Quelle:
https://www.rundschau-online.de/region/oberberg/neue-broschuere-alle-selbsthilfegruppen-in-oberberg-in-einem-verzeichnis-29791462

Neue Broschüre Alle Selbsthilfegruppen in Oberberg in einem Verzeichnis

„In Selbsthilfegruppen treffen sich Menschen, die nicht nur auf den Arzt hören, sondern sich fragen, was sie selbst tun können, um zu mehr Lebensqualität zu kommen“, sagt Heike Trapphoff. Diesem Ziel folgend, schließen sich immer mehr Menschen einer Selbsthilfegruppe an. Allein in den vergangenen drei Jahren, so lange leitet Trapphoff das Selbsthilfebüro des Paritätischen Wohlfahrtsverbands in Gummersbach schon, haben sich 47 neue Gruppen gegründet. Um die 200 sind es inzwischen.

Seit 13 Jahren liegt jetzt wieder ein Gesamtverzeichnis der Selbsthilfegruppen im Kreis vor, am 26.2.2018 wurde es in Gummersbach vorgestellt. In 44 der 182 Gruppen geht es um chronische Krankheiten, 36 beschäftigen sich mit Sucht, 27 mit psychischen Erkrankungen und Krisen. Es geht um Trauer, Schmerz, Pflege, Demenz, Senioren und Soziales. Die speziellen Befindlichkeiten von Kindern sind Thema in 22 Gruppen, um Angehörige von Erkrankten geht es in 14 Gruppen.

Für sie alle heißt Selbsthilfe, dass Betroffene oder Angehörige selbst etwas an ihrer Situation verändern wollen – und zwar zusammen und mit Hilfe von anderen Betroffenen in der Gruppe.

Angesichts immer kürzerer Behandlungszeiten durch Ärzte und Kliniken und gleichzeitig immer längeren Wartelisten bei Therapeuten sehen viele Menschen in Selbsthilfegruppen eine Möglichkeit, an ihrer Situation selbst etwas zu verändern. „Selbsthilfe ist eine Haltung“, sagt Trapphoff mit Bestimmtheit.

Manche der schon vor Jahren gegründeten Gruppen haben sich längst aufgelöst, die für Neurodermitis oder Laktoseintoleranz etwa: „Da weiß heute jede Kindergärtnerin, wie man damit umgeht“, sagt Trapphoff.

13 neue Gruppen sind gerade in Gründung, darunter die „Einzelstücke“, in der sich Alleinstehende über 50 treffen, oder eine Gruppe für Transsexuelle, für die sich schon neun Interessenten beim Selbsthilfebüro gemeldet haben.

Das Image der „Jammergruppen“ haben die Initiativen längst abgelegt. Krankenkassen schätzen ihre Arbeit und fördern sie finanziell. Auch Ärzte sind dort nicht nur gern gesehene Referenten, sondern nutzen den Sachverstand der Gruppenmitglieder und ihre Erfahrungen gerne, um eigene Behandlungen zu überprüfen oder sich ganz praxisnah zum Beispiel über die Wirksamkeit neuer technischer Hilfsmittel zu informieren. Zum Teil schicken Ärzte Patienten nach abgeschlossener Therapie auch gezielt zu einer Selbsthilfegruppe.

Frau Trapphoff hat für die Arbeit im Selbsthilfebüro derzeit eine halbe Stelle – zu wenig angesichts der immer größer werdenden Zahl von Gruppen, die Rat und praktische Hilfe von ihr brauchen. Der Oberbergische Kreis unterstützt die Arbeit mit der Bereitstellung des Büros und durch Hubertus Vierschilling, der sich als Mitarbeiter des Kreisgesundheitsamtes um die psychosozialen Selbsthilfegruppen kümmert. Ein Vorstoß beim Kreis, das Personal im Selbsthilfebüro aufzustocken, habe man bereits unternommen, sagt Inge Lütkehaus, Kreisgruppen-Geschäftsführerin des Paritätischen. Ihr Eindruck: „Das wird sehr wohlwollend geprüft.“

 

Die Paritätische Selbsthilfeakademie
Die Paritätische Selbsthilfeakademie macht Selbsthilfegruppen kostenlos Weiterbildungsangebote. Infos dazu finden Sie auf der Seite der Paritätischen Selbsthilfeakademie: Infotelefon: +49 0202 2822-243
Themenliste zu seltenen Erkrankungen
Themenliste zu seltenen Erkrankungen
NAKOS hat in Zusammenarbeit mit KOSKON und SeKo Bayern eine Gemeinsame Themenliste zu seltenen Erkrankungen erstellt.
WDR-Beitrag zur Selbsthilfe
Der WDR hat am 19.01.2016 einen interessanten Radio-Beitrag über Selbsthilfe gebracht, den Sie hier nachlesen können.
IQWiG-Website "ThemenCheck Medizin"
IQWiG-Website "ThemenCheck Medizin" ist heute an den Start gegangen (21-Jul-2016 10:30): Link


 
top